Heraus zum Anti-Kriegstag!

Veranstaltung: „60 Jahre KPD-Verbot, 85 Jahre Gerhard Bialas“

Kommunistische Politik und staatliche Repression in der Bundesrepublik

Am 17. August 1956 wurde die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) in der BRD verboten nachdem bereits 1951 die Freie Deutsche Jugend (FDJ) illegalisiert wurde. Was hatten diese in Europa beispiellosen Maßnahmen mit der Wiederbewaffnung Deutschlands unter Adenauer zu tun? Welche Folgen hatte dies für KommunistInnen und andere Linke? Um diesen Fragen nachzugehen und die Kontinuität der Repression gegen KommunistInnen in der BRD zu beleuchten, zeigen wir Ausschnitte aus dem Film „Als der Staat rot sah“ und befragen den 85-jährigen Tübinger Kommunisten und ehemaligen Stadtrat Gerhard Bialas, der noch heute vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Eine Veranstaltung der DKP, VVN-BdA und SDAJ in Zusammenarbeit mit dem
Club Voltaire.

Dienstag 26. Juli // 20:00 // Club Voltaire

Ostermarsch 2016 // Videointerview mit Klaus Mausner


Hier geht’s zum YouTube Video: Ostermarsch 2016 // Interview mit Klaus Mausner

Rassismus ist keine Alternative // Argumente gegen die AfD

Es sieht ganz danach aus, als würde die rassistische „Alternative für Deutschland“ in den nächsten Landtag einziehen. Es gibt viele gute Gründe, das nicht zu wollen und aktiv gegen diese Partei vorzugehen. Eine Alternative ist die AfD nicht für die Mehrheit der lernenden und arbeitenden Menschen, sondern nur für die Banken und Konzerne. Hier geht’s zur Druckvorlage für unser Flugblatt gegen die Alternative für Deutschland:
#Argumente gegen die AfD

„Fluchtursachen bekämpfen! Kriege aus Baden-Württemberg stoppen!“ // Kampagnenblog online


Während sich die Situation für Geflüchtete auch in Baden-Württemberg immer weiter zuspitzt, ist in der Öffentlichkeit von den Fluchtursachen kaum die Rede. Die Mehrheit der unzähligen Menschen, die ihr Leben riskieren, um ins innere der Festung Europa zu gelangen, fliehen vor den Kriegen, die der Imperialismus in ihren Heimatländern enfesselt hat. Viele der Waffen, mit denen diese Kriege geführt werden, stammen hier aus Baden-Württemberg. Die Interessen, die mit diesen Waffen kriegerisch durchgesetzt werden, sind direkt mit denen des Kapitals verknüpft. Deshalb sagen wir: Fluchtverursacher bekämpfen, nicht Flüchtlinge!

Mit unserer Kampagne wollen wir an konkreten Beispielen aufzeigen, welche Rolle Unternehmen aus Baden-Württemberg beim Erzeugen von Fluchtursachen spielen und wer die Profiteure des Krieges sind. Alle aktuellen Infos zu Outing-Aktionen und Hintergründen findet ihr ab sofort auf unserem Kampagnenblog fluchtverursacher.blogsport.de

Du hast Lust mitzumachen und möchtest uns einen Fluchtverursacher in deiner Region melden? Dann schreib uns einfach eine Mail und wir machen die Informationen gemeinsam auf unserem Blog öffentlich!

Krieg ist Terror! Bundeswehr raus aus Syrien und der Türkei! // Demo am 23. Januar


Wir fordern alle Menschen dazu auf, die Demo zu unterstützen!
23. Januar 2016 // 14:00 // HbF Tübingen

Wir dokumentierenn den Aufruf der Informationsstelle Militarisierung:

In Windeseile hat die Bundesregierung mithilfe der Großen Koalition die Beteiligung der Bundeswehr an einem völker- und verfassungswidrigen Krieg in Syrien durch den Bundestag gebracht. Sie beteiligt sich seither in den Bereichen Aufklärung und Luftbetankung an einem unübersichtlichen Krieg, an dem mehr als zwei Dutzend Staaten und unzählige bewaffnete Gruppen in wechselnden Koalitionen mit unterschiedlichen Interessen beteiligt sind und bei dem es bereits zu ernsthaften militärischen Konfrontationen zwischen NATO-Verbündeten und Russland kam. Die Türkei hat den Aufstieg des IS lange aktiv geduldet und spielt bis heute eine wichtige Rolle bei den wirtschaftlichen Aktivitäten der Terrortruppe. Zugleich starten von der Türkei aus die Tornados der Bundeswehr, um ihre Verbündeten mit Zieldaten zu versorgen. Wer diese Aufklärungsergebnisse erhält, damit welche Ziele angreift und mit welchen Truppen am Boden zusammenarbeitet ist jedoch noch völlig unklar. Es gibt keinen Plan, wie Syrien und der Irak wieder zu stabilisieren wären. Stattdessen wird bombardiert. Syrien entwickelt sich immer mehr zur Arena der Regional- und Großmächte, die dort ihre Konflikte um Macht und Einfluss austragen. Dieser Krieg ist Terror, vor dem die Bevölkerung massenweise flieht.

Natürlich ist Solidarität mit den Opfern des Terrorismus das Gebot der Stunde. Frankreich hat in Reaktion auf die Anschläge in Paris den Ausnahmezustand ausgerufen und Luftangriffe auf Raqqa geflogen, bei denen Menschen umkamen, die in keinerlei Zusammenhang mit den Anschlägen standen. Daraufhin haben die EU-Außenminister die Europäische Union kurzerhand zum Militärbündnis erklärt, das sich nun insgesamt im Krieg gegen den Terror befände. Auf dieser Grundlage erklärt die Bundesregierung den Militäreinsatz in Syrien mit dem Selbstverteidigungsrecht. Das Abgleiten in den Kriegszustand wird sich auch hierzulande durch eine weiter verstärkte Entdemokratisierung, Massenüberwachung, Einschränkung der Grundrechte und Militarisierung der Polizei ausdrücken. Der Bundeswehrverband hat bereits angekündigt, dass die deutsche Beteiligung am Krieg gegen den Terror weit mehr als zehn Jahre dauern und sich bald auch auf Nordafrika und den Sahel ausdehnen werde. Mit Solidarität mit den Opfern der Anschläge hat das nichts zu tun.

Wir fordern:
– Bundeswehr raus aus Syrien und der Türkei
– Keine Waffenlieferungen in die Region
– Schluss mit Entdemokratisierung und Überwachung – sofortige Aufhebung des Ausnahmezustands in Frankreich
– Die Verantwortlichen in der Bundesregierung müssen – wie im Grundgesetz vorgesehen – wegen Vorbereitung und Führung eines Angriffskrieges vor Gericht.

Rote Linien #2

Endlich ist sie da! Die zweite Ausgabe unserer Kommunistischen Stadtzeitung für Tübingen und Reutlingen, diesmal mit den Schwerpunktthema „Griechenland in der Krise“. Die Ausgabe als pdf. findet ihr auf rotelinien.blogsport.de
Rote Linien #2

Rote Linien #1

Pünktlich zum 1. Mai ist die erste Ausgabe der „Roten Linien“, unserer neuen kommunistischen Stadtzeitung für Tübingen und Reutlingen erschienen. Unter folgendem Link lässt sich die aktuelle Ausgabe als pdf herunterladen: www.rotelinien.blogsport.de

8. Mai // 70 Jahre Tag der Befreiung

Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Tübinger „8. Mai-Bündnisses“ zu den Aktivitäten rund um den Tag der Befreiung:

»Von Deutschland soll nie wieder Krieg ausgehen!« – Das war die wichtigste Lehre nach der Befreiung von Krieg und Faschismus am 8./9. Mai vor 70 Jahren. Bis heute ist diese Überzeugung in der großen Mehrheit der Bevölkerung verwurzelt.

Der Wiedereintritt Deutschlands in die Reihe der kriegführenden Länder stellt einen Bruch mit dem Nachkriegskonsens »Es soll nie wieder Krieg von deutschem Boden ausgehen« als wichtigste Lehre der Geschichte dar. Die Bereitschaft, »deutsche Interessen« erneut mit militärischen Mitteln durchzusetzen, ist gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung in Regierung und Bundestag wieder politische Praxis geworden. Längst gehen wieder deutsche Waffen und zunehmend auch deutsche Truppen in alle Kriegs- und Konfliktgebiete der Welt.

Baden-Württemberg und seine Landeshauptstadt Stuttgart sind heute wichtige Zentren für Kriegsvorbereitung, Kriegsführung, Rüstungsproduktion und Rüstungsexport.

Am 8. Mai wollen wir vor allem an die Hoffnung der Befreiten auf eine Welt ohne Krieg, Elend und Unterdrückung erinnern und dies als Impuls nehmen, weiter an der Schaffung einer Welt des Friedens und der Freiheit zu arbeiten.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Mit diesem Aufruf laden 17 Initiativen und Organisationen zur Teilnahme an den Aktionen und Veranstaltungen in Tübingen zum 70. Jahrestag des Tages der Befreiung am 8. Mai 2015 ein:

15 Uhr Gedenken am Gräberfeld X Stadtfriedhof (Gesellschaft Kultur des Friedens)

16.30 Uhr Demonstration ab Europaplatz (OTFR, SDAJ)

17 Uhr Kundgebung auf dem Holzmarkt mit einem Redebeitrag von Pfarrerin Bärbel Danner und weiteren Reden, dem Musiker Peter Weiß, der Gruppe Klezmob und dem Ernst-Bloch-Chor (Bündnis 8. Mai).

Im Anschluß Gedenken an den Flüchtling Pouryazdani, Platz hinter der Stiftskirche (Kultur des Friedens).

20 Uhr Veranstaltung mit dem ehemaligen UN-Beauftragten Hans von Sponeck, Schlatterhaus (Kultur des Friedens).

20 Uhr Gedenken an Mieciu Langer mit dem Film über ein Zeitzeugengespräch, franz.K Reutlingen (VVN-BdA, Rosa-Luxemburg-Stiftung, franz.K, Jugendzentrum Kulturschock Zelle).

Im Bündnis 8. Mai arbeiten mit:
DGB AK Tübingen, Friedensplenum-Antikriegsbündnis, VVN-Bund der Antifaschisten VVN-BdA, Mahnwache für den Frieden, Pax Christi, SDAJ, Gesellschaft Kultur des Friedens, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen DFG-VK, Informationsstelle Militarisierung (IMI), Offenes Treffen gegen Faschismus und Rassismus (OTFR), Gruppe ZAK, Antifa (Aufbau), Die Linke, DKP, Frauenverband Courage, Naturfreunde, Förderverein für jüdische Kultur Tübingen.

Für das Bündnis 8. Mai

Gisela Kehrer-Bleicher (Friedensplenum-Antikriegsbündnis)
Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens)

DKP und SDAJ in Aktion – Solidarität mit der WMF-Belegschaft in Geislingen!


Am 19. Juli 2014 fand anlässlich der geplanten Streichung mehrerer hundert Arbeitsplätze im Geislinger Werk des Küchengeräteherstellers WMF ein Protesttag statt, zu dem die dortigen Betriebsaktiven und die IG Metall aufgerufen hatten. Mehrere tausend Menschen beteiligten sich an der Kundgebung und einer Menschenkette rund um den Betrieb, so auch wir als SDAJ Gruppe Tübingen. Gemeinsam mit der DIDF Jugend Geislingen protestierten wir gegen die vom amerikanische Finanzinvestor KKR geplante Umstrukturierung des Betriebes, im Zuge derer (vorerst) 700 MitarbeiterInnen entlassen werden sollen. Offensichtlich soll wieder einmal ein rentabler Traditionsbetrieb ausgeschlachtet und finanziell ausgeblutet werden. Wie immer geht es dabei darum, auf dem Rücken der Belegschaft die Profite weiter zu maximieren – doch diese wehrt sich jetzt!

Die Redebeiträge von WMF-MitarbeiterInnen, Vereinen wie DIDF, Parteien und einer kirchlichen Initiative betonten die Notwendigkeit, die bevorstehenden Kämpfe gemeinsam und solidarisch zu führen. Wir verteilten eine gemeinsam mit unseren Genossinnen und Genossen der DKP verfasste Solidaritätserklärung, die bei den Anwesenden auf gute Resonanz stieß. Anschließend interviewten wir ein Mitglied der JAV und einen Auszubildenden des WMF-Werkes zur Lage im Betrieb (siehe Videobericht). Die Jugendlichen befürchten, dass sie als erste und am härtesten von den drohenden Sparmaßnahmen betroffen sein werden. Eine Übernahme nach der Ausbildung ist für die Azubis dann wohl nicht mehr drin – deshalb gilt es jetzt erst recht zu kämpfen!

Insgesamt wurde deutlich, dass unter den Beschäftigten großes Unverständnis über die geplanten Entlassungen herrscht: WMF erwirtschaftet alljährlich Gewinne von 5-7% – nichtsdestotrotz werden hunderte MitarbeiterInnen auf Grund der unersättlichen Profitgier der KKR auf die Straße gesetzt, genau wie es in etlichen anderen Betrieben der Region, die von Investoren ausgeschlachtet werden, der Fall war (z.B. Nogren).

Wir wünschen den Beschäftigten auch weiterhin viel Erfolg für die kommenden Kämpfe – unserer solidarischen Unterstützung können sich die Kolleginnen und Kollegen auch in Zukunft sicher sein!